Analysenprogramm

Verzeichnis T

(B)=Blut, (U)=Urin, (L)=Liquor

TSH

Synonym:

Thyreoidea-stimulierendes Hormon, Thyreotropin

Notfalluntersuchung:

Nein

Letzte Änderung:

10.05.2011 10:56:10

Akkreditiert:

PositionsNr.:

1718.10

Taxpunkte:

9

 

Präanalytik

 

Zeitraum für Nachbestellungen: 5 Tage  

 

Probengefäß

 

Monovette braun 4.7 ml

 

Untersuchungsmaterial

 

Material

Menge

Serum

1 Röhrchen

 

Messmethode

 

Elektrochemilumineszenz-Immunoassay (Roche, Modular E170).  

 

Referenzwerte

 

Geschlecht

Alter

Werte  (mU/l)

min.

max.

U

0 – 2 Tage

0.70

57.20

U

3 – 6 Tage

0.70

20.00

U

7 – 90 Tage

0.50

9.90

U

3 – 12 Monate

0.70

10.70

U

1 – 3 Jahre

0.60

5.60

U

3 – 8 Jahre

0.80

5.40

U

8 – 11 Jahre

1.00

5.60

U

11 – 15 Jahre

0.50

4.40

U

16 Jahre

0.35

4.50

 

 

Klinische Information

 

TSH wird in spezifischen basophilen Zellen des Hypophysenvorderlappens gebildet und unterliegt einer zirkadianen Sekretionssequenz. Die Freisetzung von TSH ist der zentrale Regulationsmechanismus der biologischen Wirkung von Schilddrüsenhormonen. TSH greift stimulierend in alle Stufen der thyreoidalen Hormonbildung und Sekretion ein und übt einen proliferativen Effekt aus.
Die Bestimmung von TSH dient als Eingangstest der Schilddrüsendiagnostik. Bereits sehr geringe Veränderungen der Konzentration an freien Schilddrüsenhormonen werden durch vielfach höhere gegensinnige Veränderungen der TSH-Spiegel beantwortet. TSH ist damit ein sehr sensitiver und spezifischer Parameter für dir Beurteilung der Schilddrüsenfunktion und eignet sich insbesondere zum frühzeitigen Nachweis bzw. Ausschluss von Störungen des zentralen Regelkreises zwischen Hypothalamus, Hypophyse und Schilddrüse.